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Weihnachtsgeschichte

18 Dez

Brief an das Christkind – Eine Weihnachtsgeschichte


In Nürnberg lebte eine alte Frau,
für sie war das Leben einsam und grau,
mit Ihrem Einkommen war es schlecht bestellt,
mit einem Wort – sie hatte kein Geld.
Sie überlegte angestrengt hin und her,
woher denn Geld zu kriegen wär’.
Ihr kam ein Gedanke – oh, wie fein,
so schrieb sie ein Brief an das Christkindlein.

LIEBES CHRISTKIND ICH BIN ALT UND ARM,
DAS GELD IST ZU WENIG, ICH BITTE ERBARM,
DRUM SCHICKE MIR SCHNELLSTENS 100 EURO,
SONST MÜSSTE ICH HUNGERN UND WÄR NICHT MEHR FROH.
EINE ANDERE HILFE WEISS ICH NICHT MEHR,
DENN OHNE MONETEN IST`S DOCH RECHT SCHWER,
ABER BITTE BEEILE DICH MIT DEM GELD,
SONST IST`S NICHT MEHR SCHÖN AUF DIESER WELT.

Der Brief wird frankiert, in den Kasten gesteckt,
der Postbote ihn dann morgens entdeckt,
er liest die Adresse – was soll er nur machen,
“AN DAS CHRISTKIND” – das ist ja zum Lachen.
Er denkt sich aber, ein Spaß muss sein,
der kommt ins Fach vom Finanzamt hinein.
Am nächsten Tag dort angekommen,
wird er vom Beamten in Empfang genommen.
Wenn Sie nun glauben, er schmeißt weg diesen Brief,
oh, so ist das nicht, da liegen Sie schief,
er liest die Adresse und denkt gleich daran,
wie man der alten Frau helfen kann.

Ja, Glauben Sie mir, das ist kein Scherz,
es gibt beim Finanzamt mal jemand mit Herz,
ihm kommt ein Gedanke, und das ist fein,
das könnt für die Frau eine Hilfe sein.
Er fängt gleich an durch die Büros zu wandern
und sammelt recht fleißig von einem zum andern.
Doch leider war er über den Erlös nicht ganz froh,
statt 100, bekam er nur 70 Euro.
Aber diese wurden dann verwandt
und an die arme Frau gesandt.
Diese freute sich sehr, man kann’s kaum ermessen,
dass das Christkind hat sie nicht vergessen.
So schrieb Sie rasch einen Dankesbrief,
in Eile sie zum Postamt lief.
Sie schrieb ans liebe Christkindlein
dieses nette Briefelein:

LIEBES CHRISTKIND DEINE GABE FREUT MICH SO,
VIELEN DANK FÜR DIE 70 EURO.
DOCH SOLLTEST DU MAL WIEDER AN MICH DENKEN,
UND SO GÜTIG MIR WIEDER WAS SCHENKEN,
DANN MÖCHTE ICH DICH NUR UM EINES BITTEN,
DAS GELD NICHT ÜBER DAS FINANZAMT SCHICKEN.
DENN DIE LUMPEN HABEN UNGELOGEN,
VON DEN 100 EURO 30 ABGEZOGEN.


Da hatte ich Angst

11 Dez

Guten Tag, lieber Leser.

Ich erzähle heute von einem Ereignis, das mir mit 12 Jahren widerfahren ist.

Seit diesem Ereignis macht mir Wintersport und Schnee keinen richtigen Spaß mehr …

Es war im Januar, noch waren ein paar Tage Ferien. Die Familie meines Freundes hatte in den Vogesen in einem Skigebiet einen Wohnwagen stehen. Es war ein Campingplatz für Skifahrer.

An dem Wochenende, als wir dorthin fuhren war eine Schneedecke von 1,5 Meter vorhanden, das heißt, man konnte parkende Autos nicht mehr unter dem Schnee erkennen, nur noch eine leichte Wölbung lies vermuten, dass da etwas auf dem Gehweg stehen musste (welcher natürlich nicht begehbar war) Alles in Allem ein großartiges Spektakel, aber auch eine eisige Kälte und einiges an Mühe, die paar freigeräumten Wege auch zu erkennen. Der Schnee war so hoch!

Ich erinnere mich daran, dass wir eine Stelle gefunden hatten, bei der der Schnee seltsamerweise nur 50 cm hoch war und man gerade so durchwaten konnte. Aber weit gefehlt. Als mein Freund dann auf einmal mit einem leichten Schrei im Tiefschnee verschwunden war, stellte sich heraus, das wir auf einer hohen Mauer spaziert waren, dei dann irgendwann geendet hatte ….

Ja so war das … Und dann, neben dem für mich recht stressig empfundenen Skifahren, sahen wir in der Nähe des Wohnwagens einen riesigen Berg von aufgeschüttetem Schnee, der von den Wegen geräumt war. Wir dachten, “hey, bauen wir uns eine Schneehöhle..”

Gesagt, getan: Wir gingen nach dem Frühstück zu der Stelle und begannen in Bodennähe den Schnee abzutragen, zu zweit. Wir haben uns richtig ins Zeig gelegt, das war eine richtig große Menge an Schnee. Nach einigen Stunden hatten wir gut 2 Meter weit in den Berg gegraben und konnten schon fast im Zentrum unserer Höhle sitzen. Wir waren stolz und wollten gerade anfangen, noch tiefer zu graben, dann geschah es …

Es ging recht schnell und leise. Von einem Moment war es stockdunkel und wir spürten eine große Masse auf uns liegen. Die Höhle ist von einem Moment auf den anderen komplett eingestürzt. Mein Freund lag sehr unglücklich auf dem Rücken, hatte die ganze Last auf Bauch und Gesicht und konnte sich nicht mehr regen. Er sagte dauernd “Wir werden sterben, wir ersticken!” Ich sagte gar nichts, glücklicherweise lag ich auf dem Bauch und konnte mich ein wenig zusammenkugeln, so dass ich ein wenig Luft bekam und die Last nicht so sehr drückte.

Nein – ersticken wollte ich hier drin auf keinen Fall, doch was tun? Rufen schied aus, dafür war zu viel Schnee um uns herum und wir konnten uns selbst kaum hören … Der Berg war wirklich sehr hoch gewesen in meiner Erinnerung. Aber ich sah das alles nicht ein. Ich beruhigte meinen Freund und sagte ihm, dass ich uns jetzt einfach rausbuddeln werde. Er wollte mich davon abhalten, es sei zwecklos. Aber ich fing an langsam meine Hand nach oben in den Schnee zu stecken und von dort Schnee nach unten zu befördern. Mit jedem Stück, das ich nach unten abtrug, richtete ich mich mehr auf, weil oben Platz entstand. Glücklicherweise kam nicht viel Schnee von oben nach, so dass ich immer mehr Platz bekam. Irgendwann nach gefühlten 5 Minuten, merkte ich, dass meine Hand in der Luft war, und ich bekam auch frische Luft in die Lunge.

Es war geschafft.  Ich rief meinem Freund zu, dass ich draußen bin und ihn ausbuddele. Naja, der Rest lässt sich schnell erzählen. Eine halbe Stunde weitergraben, bis wirklich der Weg für uns beide frei war. Und dann erstmal den Schock verdaut. Eins kann ich sagen: In solchen Situationen kann man weit über sich hinaus wachsen und Kräfte entdecken, die sonst nie zum Vorschein kommen. Wintersport ist für mich immer noch nichts sonderlich schönes. Ich mag viel Schnee nicht, er ist mühselig, kalt und irgendwie unangenehm.

Mit den besten Grüßen, der Autor

Was bedeutet für Sie Glück?

6 Okt

Was bedeutet für Sie Glück?

Wir Menschen leben in einer Welt, in der man sehr genau nach Werten suchen muss, die wirkliches Glück bringen.

Wir alle wissen zu schätzen, wie wertvoll Frieden in der Welt ist. Wo finden wir noch Achtung und Respekt vor anderen Menschen?

Ich kann mich sehr gut an wunderschöne Erlebnisse erinnern, in denen Freundschaft in gemeinsamen Erlebnisse zu höchster innerer Freude geführt hat.

Wie viele Menschen verwechseln Liebe mit macht und lassen an der so dringend dafür gebrauchten Wertschätzung mangeln?

Jeder, der echte Nächstenliebe erfahren hat, wird in die Lage versetzt sein, allein aus Dankbarkeit zu verstehen, dass nur gegenseitiger Respekt wahren Frieden und wirliches Glück in jedem Menschen hervorrufen kann.

Ich selbst freue mich, diesen Tugenden mit jedem Tag ein Stück näher zu kommen und hoffe, anderen dafür ein Beispiel geben zu können.

Mit herzlichen Grüßen,

anonymous

, Frieden, Achtung, Respekt, Freundschaft, Dankbarkeit, Wertschätzung, Liebe, Nächstenliebe

Gefühle und Gedanken

13 Aug

Ich möchte hier mit diesen Zeilen einen Bekanten huldigen, der mir in einem Chat spontan beschrieb, wie man vorgehen soll, wenn einen dunkle Gefühle beschleichen, die das Leben drückend machen …

Danke sehr Marco!

Gedanken und Gefühle sind wie Geschwister


Sie gehen immer Hand in Hand


Gefühle, wenn sie ohne Geschichte (Film), Gedanken erfahren werden, gefühlt werden, werden als reine Energie gefühlt und erkannt


Nur Frequenzunterschiede


Wut hat einfach nur eine andere Frequenz als Trauer


Gefühle haben KEINE Bedeutung


Der Verstand erzählt dir seine Geschichten dazu und vermittelt den Eindruck von Bedeutung


nur damit er weiter läuft (wie ein Ventilator)


Blutsauger


Die Energie die er braucht zum Ueberleben ist Aufmerksamkeit


Aufmerksamkeit ist das stille absolute Bewusstsein, nur in Bewegung


Du hast z.B. keinen Einfluss darauf wohin in 10 sek. deine Aufmerksamkeit fallen wird


Wenn du dem aber Energie gibst indem du daran klebst, ihm seine GETRENNTE Existenz glaubst, hängst du fest


und leidest


fühlst dich getrennt


Du kannst dich getrennt fühlen aber niemals getrennt sein


Also gib der Geschichte keine Aufmerksamkeit

Fühle so das Gefühl im Körper. Dieses Gefühl hat keine Bedeutung, keinen Namen, ist einfach nur deine eigene Energie


aber geh jetzt mal in das Gefühl


liebevoll


umarmend


ohne Geschichte


Es kann das was du bist nicht verletzen, du bist das


Es gibt keine Verletzung, das ist nur eine Art zu reden, es gibt nur Offenheit oder Verschlossenheit


offen, zu fühlen was jetzt hier ist, oder eben nicht


jetzt und jetzt und jetzt und jetzt


Der Rest ist Gedanke


und hat hier nix verloren, kann auch gar nicht hier hin


Denn er ist Bewegung und Wahrheit ist immer still, ist einfach


nur schauen, in dem der Schauer, das Schauen und das Geschaute eins wird


Du verschwindest (Ego)


Das ist der Anker


Immer liebevoll fühlen was an Gefühlen oder Emotionen hoch kommt


Wenn nichts hochkommt einfach liebevoll das Einatmen, Ausatmen und die Lücken dazwischen fühlen, beobachten. Das bringt dich aus dem kleinen Teufel Verstand raus und zieht ihm den Stecker


Der dreht zwar noch ne Weile aber net mehr lang und es wird einfach nur still und stille sanfte glückseeligkeit bleibt


Und das Wissen um Nichtgetrenntheit zeigt sich als die oft benannte Liebe


Aber mach daraus kein Ziel


es gibt nur das jetzt , hier


was jetzt da ist


Den Rest kannst du getrost in die Tonne kloppen


Aber wenn du das machst bekommt der Verstand Angst und fährt dicke Geschütze auf, alles was er hat, es wird also naturgemäss intensiver, (schlimmer)


Wenn du aber einfach nur rein beim Gefühl bleibst wie ein liebender Vater, ist da nur Energie und du hast Frieden mit allem und alles was auftaucht darf dasein bis in alle Ewigkeit (so ein liebender Vater wirst du werden)


Alles wird in dem Raum platz haben, der du bist

Aber sei liebevoll (ist nicht immer leicht, ich weiss)^^


ist nur Uebung


noch was:

Du kannst deinen Atem benutzen, mit dem du (Gefühle, Emotionen) sanft und liebevoll streicheln kannst.


Sei ein guter Gastgeber

_____________________________

Marco Krippeler,  Schriftsteller

Guten Tag!

25 Mar

Hallo und willkommen auf meinem Blog.

Ich werde von Zeit zu Zeit hier Dinge veröffentlichen, die ich für das Leben allgemein in allen Bereichen als sehr nützlich, interessant und umsetzbar halte. Bzw. diese auch bereits umsetze.

Ich bin jetzt 40 Jahre alt und habe gerade in den letzten Jahren/ Monaten – nachdem ich beschlossen habe, nur noch “selbständig zu arbeiten” – mit Hilfe des Internets oder durch Bücher, Vorträge, Filme und Seminare viele Dinge entdeckt, die mein Denken sehr geändert haben.

Im Bereich Körper und Bewegung geschah dies bereits vor 7 Jahren,  als ich meinen – jetzt ehemaligen – Mentor F.D. kennenlernte. Darüber wird es noch einiges zu erzählen geben.

Vor etwa 18 Monaten hat mich dann letztlich die Lektüre eines Büchleins von R.T. Kiyosaki quasi aus den Angeln gehoben, als es um das Thema “Geld” ging. Ein Thema, das für viel zu viele Menschen ein viel zu angstbezogenes und oftmals beziehungsvernichtendes Thema ist, über das meiner Erfahrung nach die allerwenigste Aufklärung besonders in Deutschland zu finden ist. Zu diesem Thema habe ich einen separaten Blog und eine Community errichtet, die ich bekanntgebe, sobald ich alle Daten entsprechend reingesetzt habe, die ich bisher sammelte.

Meine heutige Empfehlung, die ich mal pauschal ausspreche:

Sollte jemand noch nicht bei “wer-kennt-wen” angemeldet sein und sich über das Wiederfinden aller möglichen Bekannten aus frühester Kindheit freuen würde, der sollte das jetzt tun :-)

–> http://www.wer-kennt-wen.de

So viel für heute,

mit freundlichem Gruß, Stefan Heisel

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